Für die Herbstausgabe der Neuen LU wurden wir gebeten, einen Gastbeitrag zu schreiben. Hier ist er:

Trotz vieler Neubauten reicht das Betreuungsangebot für das neue Kindergartenjahr bei weitem nicht aus. Mehr als 1050 Mädchen und Jungen stehen auf einer Warteliste für einen Platz in einer Kita oder einer Krippe. Außerdem sind Gruppen geschlossen, weil Erzieher fehlen. Dazu kommt, dass etwa 15 % aller Schüler die Schule ohne einen Schulabschluss verlassen. Hier schließt sich der Kreis, denn weniger Bildung führt oft zu mehr Sozialausgaben. Hier bedarf es dringend eines anderen Verteilungsschlüssels für die Finanzbeziehungen zwischen den Kommunen und dem Land. Man kann nicht nur hoffen, dass alles Gute von oben kommen wird. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nur auf dem Wege der Klage die Landesregierung zur Veränderung beim kommunalen Finanzausgleich im Sinne der Städte und Kreise zu veranlassen ist. Die Stadt muss endlich handeln!