Heute fand eine gemeinsame Sitzung des Ortsbeirats der südlichen Innenstadt mit dem Bau– und Grundstücksausschuss im Rathaus statt. Der Stadtvorstand informierte über die geplanten Arbeiten zum Abriss der Hochstraße Süd.

Herr Berlenbach vom Tiefbauamt und Herr Feldmann von der Firma Moß aus dem Emsland, die den Zuschlag erhalten hatte, haben ausführlich berichtet, wie sie den Abriss angehen wollen.

Zunächst werden die Flächen unter den Brücken gesichert, also die Schienen der Straßenbahn zum Beispiel werden mit Holzkonstruktionen überbaut. Dann werden Rundhölzer zur Absicherung der Hochstraße unter die Brückenteile geschoben. Die Konstruktion ist nicht alltäglich, aber üblich. Dann beginnen die Arbeiten an den Pfeilern P8, P7 & P6, dieser Ablauf ist der Statik der Brücke geschuldet. Anders ausgedrückt heißt dass, man beginnt bei der Mundenheimer Straße, arbeitet sich dann am Faktorhaus entlang bis zur Adenauer-Brücke und macht dann in umgekehrter Reihenfolge weiter bis zur Berlinerstraße. Die Mundenheimer Straße soll Ende März freigegeben sein, die ersten Straßenbahn werden wahrscheinlich Anfang Mai fahren können. Mitte Juni rechnet die Verwaltung mit der wesentlichen Fertigstellung des Abrisses.

Schadstoffe sind bis auf den Asphalt, der auf der Brücke verbaut wurde, nicht zu erwarten. Ein großer Teil der Abbruchmasse wird zum großen Teil wieder verwendet.

Zudem hat sich der Bau- und Grundstücksausschuss unter anderem mit dem so genannten Glockentürmchen auf der BBS Wirtschaft II beschäftigt. Mittlerweile wurde klar, dass das gesamte Dach extreme Schäden und Undichtigkeiten aufweist. Kleinere oder auch größere Reparaturarbeiten können eine dauerhafte Dichtigkeit des Daches nicht mehr gewährleisten. Deshalb ist es dringend notwendig, das gesamte Dach neu abzudichten und die Wärmedämmung auf dem neuesten Stand der Energieeinsparverordnung anzupassen.